15.01.2017
Dialyse ist auch zu Hause möglich
Eine neue Internetseite ermutigt Patienten mit terminalem Nierenversagen, sich mit dem Nierenersatzverfahren Heimdialyse zu beschäftigen, und erklärt unterschiedliche Heimdialyse-Verfahren.
Bei Patienten, deren Nieren das Blut nicht mehr ausreichend von Giftstoffen befreien können, muss regelmäßig eine Blutwäsche (Dialyse) durchgeführt werden, die im Krankenhaus oder auch zu Hause erfolgen kann. Heimdialyse-Verfahren können vielen chronisch nierenkranken Menschen das Leben mit der Krankheit erleichtern. Sie bieten vielen Dialysepatienten deutlich mehr zeitliche Flexibilität, ermöglichen häufig die Beibehaltung der Berufstätigkeit und tragen damit zu mehr Lebensqualität bei.Eine neue Internetseite des Kuratoriums für Dialyse und Nierentransplantation e. V. richtet sich unter www.kfh-heimdialyse.de in erster Linie an nierenkranke Menschen, die vor der Wahl eines für sie geeigneten lebensnotwendigen Dialyseverfahrens stehen. Persönliche Erfahrungsberichte von KfH-Heimdialyse-Patienten können Betroffenen helfen, gemeinsam mit dem behandelnden Arzt eine Entscheidung zu treffen. Zudem werden auf der Internetseite die unterschiedlichen Heimdialyseverfahren erklärt und wichtige Fragen z. B. zu Beruf, Familie, Freizeit und Ernährung beantwortet.Das KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e. V. (http://www.kfh.de/) steht für eine qualitativ hochwertige und integrative nephrologische Versorgung nierenkranker Patienten. Es wurde im Jahr 1969 gegründet und ist damit zugleich der älteste und größte Dialyseanbieter in Deutschland. In 186 KfH-Nierenzentren, 16 KfH-Nierenzentren für Kinder und Jugendliche sowie 20 Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) werden 18.728 Dialysepatienten (zum Stand 31. Dezember 2015) sowie aktuell über 60.000 Sprechstundenpatienten umfassend behandelt.Quelle: Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e. V. (KfH)
