23.05.2007

Früher Behandlungsbeginn kann dauerhafte Gelenkschäden verhindern

Wird eine rheumatoide Arthritis frühzeitig erkannt und behandelt, lassen sich dauerhafte Gelenkschädigungen in vielen Fällen vermeiden...

„Die Erfolgsaussichten einer Behandlung sind zu Beginn der Erkrankung, bevor schwerwiegende Gelenkzerstörungen eingetreten sind, am höchsten", sagt Dr. Edmund Edelmann vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI). „Menschen mit Gelenkbeschwerden sollten deshalb innerhalb von 6 Wochen nach dem Auftreten der ersten Beschwerden einen Rheumatologen aufsuchen", rät der Rheumatologe.

Typische Anzeichen einer rheumatoiden Arthritis sind mehr als 2 geschwollene Gelenke, die auf leichten Druck schmerzempfindlich reagieren. Die Erkrankung befällt zu Beginn insbesondere die Finger- und/oder Zehengrundgelenke. Häufig sind dieselben Gelenke auf der rechten und linken Körperhälfte betroffen. Ein weiteres Krankheitszeichen ist, wenn die Gelenke morgens länger als 30 Minuten steif bleiben (Morgensteifigkeit).

Menschen mit ersten Gelenkbeschwerden können nun selbst einen Online-Test zur rheumatoiden Arthritis durchführen. „Der Test ist einfach und gibt einen ersten Hinweis darauf, ob eine rheumatoide Arthritis vorliegt", so Dr. Edelmann. Eine endgültige Diagnose könne jedoch nur der Arzt anhand einer genauen Erfragung des Krankheitsverlaufes, einer sorgfältigen körperlichen Untersuchung, sowie anhand von Blutuntersuchungen und dem Einsatz bildgebender Verfahren stellen.

Wenn Sie wissen wollen, ob eine rheumatoide Arthritis Grund für Ihre Gelenkbeschwerden sein kann, klicken Sie hier.

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