28.02.2010
Magenkrebs macht sich oft spät bemerkbar
Magenkrebs wird oft erst in einem späten Stadium erkannt...
Magenkrebs macht sich meist erst in einem fortgeschrittenem Stadium bemerkbar. Die Patienten beklagen dann unter anderem Verdauungsstörungen, Aufstoßen, Völlegefühl und Übelkeit. Das erläuterte der Onkologe Florian Lordick vom Städtisches Klinikum Braunschweig anlässlich des 29. Deutschen Krebskongresses (noch bis 27. Februar) in Berlin. Auch Appetit- und Gewichtsverlust, Erbrechen, Schluckstörungen und Oberbauchbauchschmerzen können auftreten.
Von allen Krebsarten ist Magenkrebs laut Lordick weltweit die zweithäufigste Todesursache. Männer sind mit größerer Wahrscheinlichkeit betroffen, zudem erkranken eher ältere Menschen. Das Risiko steigt außerdem durch Rauchen sowie einen hohen Konsum von Salz und gepökeltem Fleisch. Die erste Diagnose erfolgt in der Regel durch eine Endoskopie.
