20.12.2009

Salate und Spaziergänge statt Braten und Bewegungslosigkeit an den Feiertagen

Die Feiertage sind oftmals entspannter, wenn man leichte Mahlzeiten geniesst und sich bewegt anstatt bei fettem Essen und großen Mengen Plätzchen herumzusitzen...

Fettes Essen, reichlich Plätzchen und kaum Bewegung an den Feiertagen stellen für den Körper eine erhebliche Belastung dar, die nicht selten Unwohlsein bewirkt, fast immer zu einer Gewichtszunahme führt und einer Erholung vom Alltag bisweilen im Wege steht. „Statt der schweren Menüs mit Braten, Knödeln und reichhaltigen Desserts bietet es sich beispielsweise an, auf leichte Gerichte mit Wintergemüse wie Kohl, Möhren und Kartoffeln sowie auf Salate zurückzugreifen", rät Dr. Wolfgang Wesiack vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI). „Weihnachts- und Silvestergerichte wie zum Beispiel Fondue werden um einiges magenfreundlicher, wenn man das Fett bzw. Öl gegen Brühe austauscht."

Auch die Bewegung kommt an den Feiertagen meistens zu kurz. Zusammen mit der Zufuhr von schwer verdaulicher Nahrung ergibt sich daraus eine Trägheit, die eine körperliche und psychische Entspannung erschwert. „Bereits kleinere Spaziergänge von 30 Minuten sind sehr wirkungsvoll und regen die Verdauung an", empfiehlt Dr. Wesiack. „Eine Verabredung mit Freunden oder der Familie zu einem Winterspaziergang oder zum Schlittschuhlaufen ist am Ende wohltuender als mehrere Nachmittage hintereinander bei Kaffee und Stollen auf der Couch zu verbringen."

Wenn sich nach einem zu fetten oder zu reichlichen Essen ein Völlegefühl einstellt, kann man sich jedoch behelfen. „Ein Schnaps bringt allerdings keine Linderung, im Gegenteil, der Alkohol belastet den Stoffwechsel zusätzlich. Gut wirksam nach einem schweren Essen ist hingegen ein Tee aus Anis, Fenchel und Kümmel. Ebenso hilft Artischockenextrakt, das als Tablette oder Saft erhältlich ist", erklärt der BDI-Experte. „Bei Bauchschmerzen sind Fenchel-, Kamillen- oder Pfefferminztee sowie Wärme am besten."