19.05.2010

Studie: Gefahr von Handystrahlen weiterhin nicht geklärt

Ob häufiges Telefonieren mit dem Handy eine Gefahr für die Gesundheit darstellt ist weiterhin unklar...

Eine mit Spannung erwartete Großstudie der Weltgesundheitsorganisation WHO über die Folgen von Handystrahlungen für die Gesundheit hat keine klaren Ergebnisse gebracht. Insgesamt seien keine Beweise für eine gesteigerte Anfälligkeit von Hirntumoren beobachtet worden, heißt es in der am Montag in Genf veröffentlichten Studie. Sie stützt sich weitgehend auf Interviews von 2708 Menschen mit Gliomen, 2409 Menschen mit Meningiom und Kontrollpersonen in 13 Ländern.

Nicht auszuschließen sei, dass langes Telefonieren mit mobilen Telefonen das Tumorrisiko fördere, hieß es weiter. Dafür bedürfe es aber weiterer Untersuchungen. Die Studie war im Jahr 2000 von der WHO in Auftrag gegeben worden, wobei auch die Industrie einen Teil der Finanzierung übernommen hat.