21.08.2007
Tipps gegen den Durchhänger nach dem Urlaub
Bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz nach einem längeren Urlaub sind viele Menschen frustriert und haben körperliche Beschwerden. Doch es gibt Wege, wie man das psychische Tief vermeiden kann...
Für die meisten Menschen in Deutschland sind die Sommerferien schon wieder vorbei. Alltagsstress und Routine werden die Urlaubseindrücke und das Sommergefühl langsam verdrängen.
Experten schätzen, dass bis zu 40% der Menschen nach dem Urlaub in ein seelisches Tief fallen, wenn sie zur Routine zurückkehren. Diese Unzufriedenheit nach dem Urlaub kann körperliche und psychische Beschwerden auslösen. Die körperlichen Anzeichen wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Benommenheit, Schlaflosigkeit, schneller Herzschlag und Muskelschmerzen sind Ausdruck des seelischen Unwohlseins. Dazu sind Menschen nach der Rückkehr zur Arbeit oft leicht reizbar, ängstlich und traurig. Sie interessieren sich weniger für ihren Job und empfinden eine tiefe Leere.
Aufteilung des Jahresurlaubs lässt die Ferien länger erscheinen
Um dieses seelische Tief zu vermeiden, ist es sinnvoll, den Jahresurlaub in mehrere kürzere Zeitabschnitte aufzuteilen. Wer z. B. 30 Tage Jahresurlaub hat, kann 2-mal im Jahr jeweils 15 Tage Urlaub nehmen. Auf diese Weise hat man das Gefühl einer insgesamt längeren Urlaubszeit. Die Veränderungen in den Gewohnheiten sind dann nicht so radikal und fallen daher leichter.
Außerdem hilft es, sich Zeit zur Wiedereingewöhnung nach dem Urlaub zu nehmen, beispielsweise ein paar Tage früher vom Urlaubsziel nach Hause zurückzukehren. In diesen 2 oder 3 Tagen kann man zu seinen Alltagsgewohnheiten zurückkehren, damit der Wiedereinstieg in den Job sanfter ausfällt. Ausflüge und andere angenehme Aktivitäten sollten das ganze Jahr über eingeplant werden, nicht nur in den Sommermonaten. So kann man dem Frust in der Zeit ohne Urlaub besser vorbeugen.
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