10.09.2008
Vorsicht bei neuen Medikamenten
Patienten sollten mit ihrem Arzt über mögliche Einschränkungen des Fahrvermögens sprechen, wenn sie neue Medikamente verschrieben bekommen...
Verschreibt der Arzt ein neues Medikament, sollte der Patient unbedingt nachfragen, ob er nach der Einnahme noch problemlos Autofahren kann. Denn Medikamente können die Konzentrations-, Wahrnehmungs oder Reaktionsfähigkeit verringern. Manche Wirkstoffe beeinträchtigen die Fahrtüchtigkeit nur vorübergehend, andere lediglich in bestimmten Zeitintervallen. Darauf weist die Bundesanstalt für Straßenwesen in Bergisch Gladbach hin.
Vor allem ältere Menschen müssen häufig unterschiedliche Medikamente einnehmen, die einzeln oder in ihrer Wechselwirkung die Fahrtüchtigkeit beeinflussen können. Die Angst vor dem Verlust des Führerscheins ist bei vielen älteren Menschen jedoch ein Grund, mögliche Probleme beim Autofahren nicht anzusprechen.
Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes fallen ältere Verkehrsteilnehmer im Vergleich zu jungen Fahrern nicht durch ein erhöhtes Unfallrisiko auf. Erst ab dem 75. Lebensjahr komme es zu einem Anstieg der Verkehrsverstöße. Vorfahrtsfehler, falsches Abbiegen, Wenden, Rückwärts- sowie Ein- und Ausfahren seien dann häufiger.
