13.11.2019

Warnzeichen für plötzlichen Herztod früher erkennen!

Brustschmerzen und Atemnot sind typische Vorboten für den plötzlichen Herztod, der oft von einer unentdeckten Erkrankung der Herzkranzgefäße verursacht wird.

Plötzlicher Herztod zählt zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland, erklärt die Deutsche Herzstiftung. Die Ursache sind in den meisten Fällen eine Erkrankung der Herzkranzgefäße, die zum Teil über Jahre hinweg nicht entdeckt wurden. Die Experten raten daher, Alarmzeichen ernst zu nehmen - und im Zweifel damit zum Arzt zu gehen.

Herzkranzgefäßerkrankungen, auch koronare Herzkrankheiten (KHK) genannt, sind Durchblutungsstörungen des Herzmuskels. Sie entstehen durch Einengungen der Herzkranzgefäße und können zu Herzinfarkten oder Herzschwäche führen. Bei Anzeichen für eine KHK wie Brustschmerzen, Herzrasen oder Bewusstlosigkeit rät die Stiftung den Betroffenen, zum Kardiologen zu gehen.

Unmittelbar eingeleitet wird der plötzliche Herztod meist durch Kammerflimmern, die bösartigste Herzrhythmusstörung. Ganz so plötzlich, wie der Name sagt, ist er aber gar nicht: Oft treten in den Stunden oder Tagen davor Beschwerden wie Herzschmerzen oder plötzliche Atemnot auf. Mit diesen Vorboten müssen Betroffene zum Arzt. Spätestens bei plötzlichen, starken Schmerzen, die länger als fünf Minuten anhalten, sollte man den Notarzt rufen.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, empfehlen die Experten der Herzstiftung allen Erwachsenen ab 40 Jahren regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen. Ein gesunder Lebensstil mit regelmäßiger Bewegung und vernünftiger Ernährung hilft zudem, erst gar keine Herzkranzgefäßerkrankung auftreten zu lassen.

Vom 1. bis zum 30. November veranstaltet die Deutsche Herzstiftung die bundesweiten Herzwochen. Schwerpunktthema 2019 ist der plötzliche Herztod.

Quelle: dpa

 

 

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