03.09.2025
Warum Fitness im mittleren Alter wichtig für Ihr Herz ist
Körperliche Gesundheit allein ist kein Garant für ein gesundes Herz. Eine israelische Studie zeigt, dass im mittleren Alter eine geringe Fitness das Risiko für Herzrhythmusstörungen deutlich erhöhen kann. Diese sogenannten Arrhythmien gelten wiederum als Vorboten für künftige Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Unter der Leitung von Dr. Amit Moses vom Chaim Sheba Medical Center in Israel untersuchte ein Forscherteam den Zusammenhang zwischen körperlicher Fitness und Herzanomalien bei gesunden Personen im Alter von 40 bis 65 Jahren.
Insgesamt nahmen 1.151 gesunde Personen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen teil. Die Studienteilnehmer waren im Schnitt 52 Jahre alt und hatten keine Herzsymptome oder strukturelle Herzerkrankungen. Die Ergebnisse stellte das Team Ende August auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie in Madrid, Spanien, vor.
Mangelnde körperliche Fitness hängt mit Herzanomalien zusammen
Die Forscher konnten zeigen, dass sogenannte Vorhofarrhythmien eng mit fortgeschrittenem Alter und der körperlichen Fitness zusammenhängen. Hierbei kristallisierte sich heraus, dass insbesondere bei Teilnehmern mit geringerer körperlicher Fitness ein deutlich erhöhtes Risiko tragen, häufig Herzrhythmusstörungen und komplexe Vorhofarrhythmien zu entwickeln.
Die Ergebnisse sprechen dafür, zur Vorbeugung von Herzerkrankungen Menschen ab dem 50. Lebensjahr gezielt auf Arrhythmien zu untersuchen. Zudem unterstreichen die Studienergebnisse die wichtige Schutzfunktion einer guten körperlichen Fitness bei der Verringerung des Arrhythmie-Risikos – auch bei noch herzgesunden Personen ab 40 Jahren.

