22.05.2016
Wie gefährlich ist die UV-Strahlung heute?
Welchen UV-Index wir haben, ist aus einem Newsletter ersichtlich, den das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) dreimal pro Woche verschickt.
Sonnenbrand und zu viel UV-Belastung erhöhen das Hautkrebsrisiko. Der beste Schutz ist, sich durch passende Vorkehrungen erst gar nicht sehr hohen UV-Werten auszusetzen. Um besser einschätzen zu können, wie stark die UV-Strahlung an einem Tag ist, hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) einen UV-Newsletter entwickelt. Dieser wurde zunächst für Medien konzipiert, wird jetzt aber seit seiner ersten Auflage im Jahr 2012 zunehmend auch von Privatpersonen und Institutionen abonniert. Deshalb erscheint er ab sofort nicht nur freitags, sondern auch montags und mittwochs als wöchentliche, 3-tägige UV-Prognose. Interessierte können sich auf www.bfs.de/uv-newsletter für den Newsletter anmelden.
Was ist der UV-Index?
Der UV-Index (abgekürzt: UVI) ist ein Maß für die höchste sonnenbrandwirksame Bestrahlungsstärke, die von der Sonne während des Tages auf einer horizontalen Fläche hervorgerufen wird. Der UV-Index kann auch als eine über den Tag variierende Größe dargestellt sein. In diesem Fall wird die über den Tag ansteigende und fallende UV-Bestrahlungsstärke angezeigt. Je höher der UV-Index ist, desto höher ist die sonnenbrandwirksame UV-Bestrahlungsstärke, desto schneller kann bei ungeschützter Haut ein Sonnenbrand auftreten und desto eher sind Sonnenschutzmaßnahmen zu ergreifen.
Aber Achtung, auf Schnee, auf dem Wasser und am Strand auf hellen Sandflächen ist die Strahlenbelastung aufgrund der reflektierten UV-Strahlung oft höher, als der UV-Index angibt.
Unter www.bfs.de/uv-prognose gibt das Bundesamt für Strahlenschutz jeweils von April bis September montags, mittwochs und freitags eine UV-Prognose für die folgenden drei Tage heraus. Die UV-Prognose ist eine Ergänzung zur Wetterprognose.
Wie schütze ich mich?
Ab einem UV-Index von 3 ist UV-Schutz angebracht. Das heißt, um die Mittagszeit ist ein Platz im Schatten das Richtige. Weite, bequeme Kleidung schützt besser als Sonnencreme. Zusammen mit einem Hut für Kopf und Gesicht ist das der beste Schutz für die Haut. Die Augen schützt am besten eine Sonnenbrille, die seitlich eng am Kopf anliegt und deren Gläser UV-Strahlung bis 400 nm ausfiltern (Kennzeichnung „UV 400"). Alle unbedeckten Hautflächen sollten großzügig und regelmäßig mit hohem Lichtschutzfaktor eingecremt werden.
Ab einem UV-Index von 8 sollte man die Mittagsstunden besser im Haus verbringen. Wer unbedingt nach draußen muss, sollte sich im Schatten aufhalten und mit Kleidung und Sonnencreme entsprechend schützen.
Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz
