11.03.2024

März ist Darmkrebsmonat

Egal ob Stuhltest oder Darmspiegelung - es ist immer eine tierisch gute Wahl! Darauf macht die Felix Burda Stiftung anlässlich des Aktionsmonats März aufmerksam…

Foto: © Felix Burda Stiftung

Foto: © Felix Burda Stiftung

Unter dem Motto "Tierisch gute Wahl" macht die Felix Burda Stiftung im diesjährigen Darmkrebsmonat März deutlich, dass beide Varianten zur Vorsorge - Stuhltest wie Darmspiegelung - eine gute Entscheidung sind, um gesund zu bleiben. In der neuen Awareness-Kampagne setzen erstmals 3D-animierte Tiere den Darmcheck in Szene.

Darmkrebs ist in Deutschland der zweithäufigste Krebs bei Frauen (nach Brustkrebs) und der dritthäufigste Krebs bei Männern (nach Prostata und Lunge). Die Diagnose Darmkrebs wird im Laufe des Lebens bei einem von 15 Männern und einer von 19 Frauen gestellt. Jährlich erkranken 54.770 Menschen in Deutschland neu an Darmkrebs. 22.959 sterben pro Jahr daran.

Dabei bietet gerade Darmkrebs eine Besonderheit, die es möglich macht, ihn gar nicht erst entstehen zu lassen: Denn dieser Krebs entsteht mehrheitlich aus Polypen (sichtbare Veränderungen in der Darmschleimhaut). Werden diese Vorstufen entfernt oder der Krebs noch im frühen Stadium erkannt, kann Darmkrebs meist zu 100 Prozent verhindert oder geheilt werden. Das ist die Chance, gesund zu bleiben.
Jährlich gehen aus diesem Grund mittlerweile rund 560.000 Versicherte zur Vorsorgekoloskopie und rund 1,9 Mio. nutzen den Stuhltest bequem zu Hause. Seit Einführung der gesetzlichen Vorsorge-Darmspiegelung im Jahr 2002 konnten dadurch bis heute rund 167.000 Todesfälle an Darmkrebs verhindert werden. So viele Menschen, wie Einwohner beispielsweise in Osnabrück oder Leverkusen leben.

Die Vorsorge-Darmspiegelung gilt seit ihrer Einführung 2002 als das Nonplusultra gegen Darmkrebs. Bei dieser Untersuchung lassen sich im Darm entdeckte Vorstufen sogleich schmerzfrei entfernen. Quasi die "One-Stop-Only-Maßnahme", um keinen Darmkrebs zu bekommen. Seit Einführung des immunologischen Stuhltests im Jahr 2017 allerdings, steht den Versicherten eine fast gleichwertige Alternative zur Verfügung: „Vergleichen wir eine alle 10 Jahre durchgeführte Vorsorgekoloskopie mit einem jährlich durchgeführten immunologischen Stuhltest (iFOBT), zeigt sich, dass der iFOBT sehr nah an die Leistungsfähigkeit der Darmspiegelung heranreicht, was die Senkung der Mortalität an Darmkrebs betrifft“, so Prof. Dr. Frank Kolligs, Kurator der Felix Burda Stiftung und Chefarzt der Inneren Medizin und Gastroenterologie am Helios Klinikum Berlin-Buch.

Vor der Darmspiegelung muss der Darm mit einem Abführmittel sauber entleert werden. Die rund 20-minütige Untersuchung verbringen die meisten Patienten dann im Dämmerschlaf. Der Stuhltest benötigt keine Vorbereitung und wird selbst durchgeführt. Das Ergebnis vom Labor wird durch den Arzt mitgeteilt. Jeder positive Test, der Blut im Stuhl festgestellt hat, soll unbedingt durch eine Koloskopie abgeklärt werden.

Jede Möglichkeit hat ihre Vorteile, echte Nachteile gibt es dagegen keine. Daher lässt die Felix Burda Stiftung in ihrer Awareness-Kampagne zum Darmkrebsmonat März 2024 einen Beagle und eine Britisch Kurzhaar-Katze über genau diese Vorsorge-Wahl ihrer Frauchen und Herrchen sprechen.
„Die Felix Burda Stiftung will, dass die Menschen in Deutschland gesund bleiben“, erläutert Kommunikationschef Carsten Frederik Buchert das klare Ziel der Münchner Stiftung. „Daher versuchen wir mit immer wieder neuen, ungewöhnlichen, humorvollen Ideen positive Aufmerksamkeit für ein Thema zu generieren, das viele Menschen zu gerne vor sich herschieben. Wenn nun in 46 Prozent aller deutschen Haushalte rund 34,4 Mio. Heimtiere leben. Und wenn 47 Prozent dieser Haustierbesitzer über 50 sind. Dann ist das genau unsere Zielgruppe: Denn in diesem Alter steht ihnen der Darmcheck kostenfrei zur Verfügung.“

15,2 Mio. Katzen und 10,6 Mio. Hunden führen die Rangliste der beliebtesten Haustiere in Deutschland an. Haustiere senken Stress und können helfen, Risikofaktoren wie Übergewicht zu verringern. 66 Prozent der in einer Ipsos-Studie befragten Halter betrachten ihr Haustier als einen Teil der Familie. „Und für die Familie, für sich und seine Liebsten, will man doch gesund bleiben, oder?“, gibt Buchert schmunzelnd zu bedenken. „Wer, wenn nicht Hund und Katze, die liebsten Freunde des Menschen, könnte da also einen sympathischeren Stupser Richtung Vorsorge geben?!“

Quelle: Felix Burda Stiftung

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