24.11.2008

Zahl der Diabetes-Toten sinkt leicht

In Thüringen ist anteilig die Zahl der Diabetiker-Toten am höchsten, in Bayern und Hamburg am niedrigsten...

Bild: Insulin-PenWie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist die Zahl der an Diabetes mellitus Gestorbenen im Vergleich aller Bundesländer anteilig in Thüringen und Sachsen-Anhalt am höchsten. In diesen beiden Bundesländern verstarben an dieser Volkskrankheit im Jahr 2007 61 beziehungsweise 60 Menschen je 100.000 Einwohner. Bayern und Hamburg hingegen hatten anteilig die niedrigste Sterblichkeit an Diabetes mellitus. Hier lag die Zahl der an dieser Krankheit Gestorbenen bei knapp 15 beziehungsweise 16 je 100.000 Einwohner.

In Deutschland starben im Jahr 2007 insgesamt 21.871 Menschen an Diabetes mellitus (8.748 Männer und 13.123 Frauen). Zwar sank damit im Vergleich zum Vorjahr (22.308 Tote) die Zahl der an dieser Krankheit Verstorbenen in Deutschland um 2%, über einen längeren Zeitraum betrachtet ist die Zahl jedoch angestiegen. Während 1987 im Gebiet der heutigen Bundesrepublik von je 100 000 Personen rund 22 Personen an Diabetes mellitus starben, waren dies 2007 in Deutschland knapp 27 Personen. Diabetes mellitus ist damit für 2,6% aller Sterbefälle (1987 noch 1,9%) in Deutschland ursächlich verantwortlich.

Von dieser Todesursache sind überwiegend ältere Menschen betroffen: 94% aller Gestorbenen waren 60 Jahre und älter. Das durchschnittliche Sterbealter der an Diabetes mellitus verstorbenen Menschen lag im Jahr 2007 bei 79,5 Jahren. Häufig tritt Diabetes mellitus aber auch als Begleitkrankheit auf.