Allgemeines zur Niere

Die Nieren sind die „Klärwerke" des menschlichen Körpers: Sie reinigen ihn von schädlichen Substanzen und regulieren Blutdruck, Wasser- und Salzhaushalt. Darüber hinaus bilden sie eine Reihe von lebenswichtigen Hormonen, die u.a. die Blutbildung (durch Erythropoetin) und die Aufnahme von Kalzium und Phosphat aus dem Darm (so genanntes aktives Vitamin D) steuern.

Die Funktion der Nieren kann durch verschiedene Erkrankungen gestört werden, z. B. durch ein akutes oder chronisches Nierenversagen, Entzündungen der Niere (z.B. Pyelonephritis oder Glomerulonephritis), Nierensteine, Tumore oder erbliche Erkrankungen wie Zystennieren. Weitere häufige Ursachen für Nierenerkrankungen sind Diabetes mellitus und Bluthochdruck

  • Wasseransammlungen (Ödeme)
  • Bluthochdruck (Hypertonie) als Folge einer Nierenerkrankung
  • Blutarmut (Anämie) als Folge chronischen Nierenversagens
  • Hämaturie („Blut im Urin")
  • Harnblasenentzündung
  • Schmerzen im Nierenlager bis hin zu Koliken

Das medizinische Fachgebiet, das sich mit Erkrankungen der Niere beschäftigt, ist die Nephrologie (griechisch „nephros": die Niere). Mit Operationen der Niere und der ableitenden Harnwege ist die Urologie befasst.

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