Triglyzeride

Warum wird dieser Wert gemessen?

Triglyzeride sind Verbindungen aus Glyzerin und organischen Säuremolekülen. Diese Säuremoleküle sind in den meisten Fällen Fettsäuren. Diese Triglyzeride heißen dann Lipide. Man unterscheidet gesättigte Fettsäuren ohne Doppelbindungen zwischen den Kohlenstoff-Atomen, einfach ungesättigte Fettsäuren mit einer Doppelbindung und mehrfach ungesättigte Fettsäuren mit 2-4 Doppelbindungen.

Erhöhte Triglyzerid-Werte sind ein Risikofaktor für die Bildung von Blutgerinnseln (Thrombose) und Arteriosklerose mit allen ihren Komplikationen am Herz-Kreislaufsystem und an den Blutgefäßen.

 

Welchen Wert sollten Männer aufweisen?

Untergrenze: –
Obergrenze: 150 Milligramm pro Deziliter (mg/dl)

bzw.

Obergrenze: 1,7 Millimol pro Liter (mmol/l)

 

Welchen Wert sollten Frauen aufweisen?

Untergrenze: –
Obergrenze: 150 Milligramm pro Deziliter (mg/dl)

bzw.

Obergrenze: 1,7 Millimol pro Liter (mmol/l)

 

Was bedeuten zu niedrige Werte?

Zu niedrige Triglyzerid-Werte haben keine klinische Bedeutung.

 

Was bedeuten zu hohe Werte?

Zu hohe Triglyzerid-Werte können auf eine Fettstoffwechselstörung (familiäre oder sekundäre Hypertriglyzeridämie), Diabetes mellitus, Hyperchylomikronämie oder Übergewicht hindeuten. Auch bei einer Schilddrüsenunterfunktion, bei Nierenerkrankungen oder chronischem Alkoholkonsum können die Werte erhöht sein.

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