Phosphodiesterase-Hemmer

Phosphodiesterase-Hemmer (PDE-5-Hemmer) sind Wirkstoffe zur Behandlung von Erektionsstörungen und Lungenhochdruck. Bei Erektionsstörungen entspannen sie die Muskelzellen in den Schwellkörpern des Penis und erhöhen so die Blutzufuhr und damit eine Erektion. PDE-5-Hemmer steigern jedoch nicht die Libido, also das Lustgefühl. Sie werden in Tablettenform verabreicht.

Die bekanntesten Wirkstoffe sind:

  • Sildenafil
  • Tadalafil
  • Vardenafil

Bei der Einnahme von Sildenafil wie auch den anderen Wirkstoffen können vorübergehend Kopf- und Magenschmerzen, Gesichtsrötungen, eine verstopfte Nase und Sehstörungen auftreten.  

Bei schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, direkt nach einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall, der weniger als 6 Monate zurückliegt, sowie starken Leberfunktionsstörungen dürfen PDE-5-Hemmer nicht eingenommen werden. Dieses gilt ebenso bei Einnahme von Nitraten, einem Notfallmedikament bei Angina pectoris, und bestimmten anderen blutdrucksenkenden Substanzen. Außerdem ist eine Reihe von Erkrankungen bekannt, bei denen die Anwendung Beschränkungen unterliegt. Hierzu gehören schwere Nierenfunktionsstörungen, Blutgerinnungsstörungen sowie einige Peniserkrankungen und -fehlbildungen. 

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