Yohimbin

Yohimbin wird aus der Rinde eines westafrikanischen Baums gewonnen und gilt in seiner Heimat als Aphrodisiakum. Der genaue Wirkungsmechanismus von Yohimbin ist noch ungeklärt.

Yohimbin wird seit fast 100 Jahren in der Behandlung der erektilen Dysfunktion eingesetzt, hat aber in den letzten Jahren durch die Einführung der PDE-5-Hemmer an Bedeutung verloren. Heute wird es bevorzugt bei leichten organischen und psychischen Störungen der Erektionsfähigkeit eingesetzt.

Bei richtiger Dosierung kann es zu milden Nebenwirkungen kommen, z. B. Unruhe, Händezittern, verstopfte Nase und Schlafstörungen. Je nach Patient kann das Mittel den Blutdruck erhöhen oder senken.

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