Schwangerschaft und Herpes

Leidet eine Frau kurz vor und während der Geburt unter einer Herpeserkrankung, können die Viren beim Geburtsvorgang von der Mutter auf das Kind übertragen werden. Abhängig davon, wie ausgeprägt die Erkrankung ist und ob es sich um eine Primärinfektion oder ein Rezidiv handelt, kann die Mutter mit einem virushemmenden Medikament, einem Virustatikum, behandelt werden. Es kann eine Kaiserschnittentbindung sinnvoll sein.

Besteht der Verdacht, dass das Neugeborene mit Herpesviren infiziert wurde, behandelt man es mit einem Virustatikum, um schwerwiegende Komplikationen, wie z. B. eine Gehirnentzündung, zu verhindern.

© Internisten-im-Netz

Impressum

Datenschutz

Bildquellen

Kontakt

Herausgeber

Berufsverband Deutscher Internisten e.V.