Magenkrebs: Prognose & Verlauf

Wird Magenkrebs im Frühstadium erkannt und behandelt, können heute 75% der Betroffenen überleben. In diesem Stadium ist der Krebs noch auf die Schleimhaut beschränkt und hat sich noch nicht in die tiefer liegenden Schichten der Magenwand ausgebreitet. Bei einem weiter fortgeschrittenen Tumorstadium beträgt die Heilungsrate dagegen nur noch 20%.

Tumornachsorge

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus können Patienten in speziell ausgerüsteten Nachsorgekliniken Ernährungs- und Verhaltensregeln für das Leben nach einer Magenoperation erlernen.

Sobald die erste Behandlungsphase (Operation, Chemo- oder Strahlentherapie) abgeschlossen ist, beginnt die Phase der Tumornachsorge. Durch sie sollen neu entstehende Tumore rechtzeitig erkannt und Begleit- oder Folgeerkrankungen festgestellt und behandelt werden. Außerdem soll sie Ihnen bei psychischen oder sozialen Problemen helfen.

Die Tumornachsorge sollte von einem Arzt vorgenommen werden, dem Sie vertrauen. Wichtig ist vor allem, dass alle wichtigen Informationen zwischen der Klinik und dem Nachsorgearzt ausgetauscht werden. Nehmen Sie die Termine für die Nachsorge-Untersuchungen pünktlich wahr. Nur so können Rückfälle rechtzeitig werden, bevor sie Beschwerden verursachen.

In den ersten beiden Jahren nach der ersten Behandlungsphase finden Nachsorge-Untersuchungen alle 3-6 Monate statt. Später werden die Abstände größer. Die Untersuchungen bestehen aus einer Ultraschalluntersuchung des Bauchraums und eine Bestimmung der Blutwerte, falls notwendig auch eine Röntgenuntersuchung oder eine Gastroskopie.

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