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Malaria

Prognose & Verlauf


Die Malaria tropica ist eine lebensbedrohliche Infektionserkrankung, die in einem Krankenhaus behandelt werden muss. Wird sie rechtzeitig und richtig behandelt, ist sie grundsätzlich heilbar. Dagegen heilen Malaria tertiana und quartana meist auch unbehandelt aus. In Deutschland enden 1-3% der eingeschleppten Malariafälle tödlich.

Verlauf: Punktblutungen im Gehirn bei Malariatodesfall  
Bild: Gehirnquerschnitt mit Punktblutungen 
(dunkelrot) bei Malaria-Todesfall (Quelle:
Prof. Thomas Löscher, Tropeninstitut
München
).
Der Mensch erwirbt nach einer überstandenen Malaria keine natürlichen Abwehrkräfte (Immunität). Eine neue Ansteckung ist deshalb jederzeit möglich. Die Bewohner von Risikogebieten können jedoch nach vielfachen Infektionen mit der Zeit teilweise immun werden. Diese Teilimmunität verhindert zwar nicht die Infektion, bewirkt aber, dass die Krankheitszeichen abgeschwächt werden oder völlig fehlen. Außerdem gibt es angeborene Schutzfaktoren, wie z. B. die Sichelzellanämie. Typischerweise hinterlässt eine ausgeheilte Malaria keine Folgeschäden. Nur in seltenen Fällen kommt es bei Erwachsenen zu neurologischen Ausfällen (s. Bild).

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