Was ist Gelbfieber?

Gelbfieber ist eine Viruserkrankung, die durch Stechmücken übertragen wird. Sie zählt zu den hämorrhagischen Fiebern und kann Fieberanfälle und schwere innere Blutungen auslösen. Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen dem Stich der Mücke und Auftreten der ersten Symptome, beträgt zwischen 3 und 6 Tagen.

Vor einer Infektion mit dem Gelbfiebervirus kann eine Impfung schützen. Reisende in Gelbfieber-Regionen sollten sich deshalb gegen Gelbfieber impfen lassen. In einigen Ländern ist eine Impfung sogar vorgeschrieben. Gegen die Infektion gibt es bislang keine ursächliche Behandlungsmöglichkeit, es können nur die Symptome der Krankheit behandelt werden.

Das Gelbfiebervirus kommt in bestimmten Regionen rund um den Äquator in Südamerika und Afrika vor. Das Gelbfieber-Verbreitungsgebiet in Afrika erstreckt sich von etwa 15° nördlicher bis etwa 10° südlicher Breite. In Südamerika reicht es von etwa 20° nördlicher bis etwa 40° südlicher Breite. Pro Jahr erkranken etwa 200.000 Menschen an Gelbfieber. Etwa 30.000 Menschen sterben in den Verbreitungsgebieten an der Infektion.

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