Potenzstörungen: Symptome und Auswirkungen

Symptome

Das Leitsymptom der erektilen Dysfunktion ist eine wiederkehrende, mangelnde oder fehlende Erektionsfähigkeit des männlichen Gliedes sowie die Fähigkeit eine Erektion aufrechtzuerhalten.

Bei einer sexuellen Appetenzstörung ist das Leitsymptom der Libidoverlust. Dieser zeigt sich durch einen anhaltenden oder wiederkehrenden Mangel von sexuellen Phantasien sowie fehlendem Interesse an sexueller Aktivität.

Die Ejakulations- oder Orgasmusstörungen zeigen sich durch eine vorzeitige, verzögerte oder fehlende Ejakulation. Leitsymptom ist die fehlende Kontrolle über die Ejakulation.

Auswirkungen & Komplikationen

Anhaltende Potenzstörungen können sich auf die Partnerschaft negativ auswirken. Zum einen kann ein Kinderwunsch unerfüllt bleiben, zum anderen kann mangelnde Sexualität zu Partnerschaftsproblemen beitragen. Eine Untersuchung von 2006 zeigte, dass 40 – 50 % der Partnerinnen von Männern mit Sexualstörungen ebenfalls unter eigenen Sexualproblemen leiden, nicht zuletzt auf Grund der Sexualstörung ihres Partners.

Autor/Autoren: Wissenschaftliche Ausarbeitung: Dr. med. Kathrin Popp, München

Experte: Wissenschaftliche Beratung: Prof. Dr. med. Günter K. Stalla, München

Literatur:
Rationelle Diagnostik und Therapie in der Inneren Medizin in 2 Ordnern; Hrsg.: J. Meyer et al. ; Elsevier, 11/2018

Letzte Aktualisierung: 11.02.2020

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