Darmkrebs: Nachsorge & Rehabilitation

Der Sinn von Nachsorgeuntersuchungen bei Darmkrebs liegt darin, ein mögliches Wiederauftreten des Tumors (Rezidiv) rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln. Da die Rückfallquote bei Darmkrebs hoch ist, sollten Patienten regelmäßig Kontrolluntersuchungen durchführen lassen. Im ersten Jahr nach der Operation sollte vierteljährlich ein fäkaler Okkultblut-Test und Laboruntersuchungen vorgenommen werden. Halbjährlich werden Ultraschall, Koloskopie, Röntgenaufnahmen der Brust und bei Krebs im Mastdarm eine Computertomografie des Beckens  empfohlen. Ab dem 2. Jahr werden die Zeitabstände größer.

Bei Patienten mit familiärer adenomatöser Polyposis oder vererbbarem nichtpolypösem Kolonkarzinom-Syndrom werden regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt, um frühzeitig Metastasen außerhalb des Darms zu erkennen.

Spezialisierte Tumornachsorgekliniken (siehe www.tumorzentren.de) sind für stationäre Aufenthalte zur Rehabilitation besonders geeignet, da sie mit den speziellen Erfordernissen von Darmkrebs-Patienten vertraut sind. Ziel ist es, die Lebensqualität der Betroffenen in körperlicher, sozialer, psychischer und beruflicher Hinsicht zu verbessern.

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