
Krebs
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| Bild: Tumor im Dickdarm. |
Gesunde Körperzellen verfügen über eine innere Uhr, die das Wachstum, die Ausreifung, den Zeitpunkt der Teilung, die Alterung und das Sterben einer Zelle steuert. In entarteten Krebszellen ist dieser Regelmechanismus jedoch gestört. Derartig kranke Zellen folgen ihrem eigenen, unkontrollierten Vermehrungsprogramm und teilen sich viel häufiger als gesunde Zellen. Dadurch entsteht ein Verband aus entarteten Zellen, eine Geschwulst bzw. ein Tumor.
Ein Tumor kann eine gutartige (benigne) oder eine bösartige (maligne) Neubildung (Neoplasie) von Körpergewebe sein. Tumorgewebe, das am Ort seiner Entstehung verbleibt und nicht in benachbartes Gewebe eindringt, wird als gutartiger Tumor bezeichnet. Da gutartige Tumore nicht in benachbartes Gewebe einwachsen, können sie meist leichter operativ entfernt werden. Sie werden deswegen auch nicht bzw. noch nicht als Krebsgeschwür bezeichnet.
Bösartige Tumore bestehen aus stärker veränderten Zellen. Sie dringen in benachbarte Gewebe ein und zerstören diese. In solchen Fällen spricht man von Krebs. Krebszellen können zudem die Fähigkeit besitzen, über den Lymph- und Blutstrom in andere Organe zu gelangen, wo sie sich ansiedeln und Tochtergeschwüre (Metastasen) bilden können.
Krebs wird häufiger erkannt als früher
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| Bild: Endoskopische Untersuchung des Dickdarms. |
Wie viele Menschen in einem Jahr an Krebs erkranken, lässt sich zudem nur schwer ermitteln, da es kein zentrales Register in Deutschland gibt, in dem alle Krebserkrankungen erfasst werden. Es existieren vielmehr mehrere Krebsregister, die darüber hinaus noch nicht überall in Deutschland existieren.
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