
Pollenallergie
Unter Heuschnupfen (Pollinosis) versteht man eine Allergie gegen den Blütenstaub von Pflanzen (Pollen). Besonders häufig verantwortlich für allergische Reaktionen sind neben Gräser- und Getreidepollen auch frühblühende Bäume wie Hasel, Erle und Birke sowie einige Kräuter. Heuschnupfen tritt hauptsächlich im Frühjahr und Sommer auf, also in der Hauptblühperiode. Da die meisten Pollenallergiker aber auf mehrere verschiedene Blütenpflanzen reagieren, können sich die Symptome im schlimmsten Fall von Februar bis Oktober hinziehen.
Pflanzen verbreiten ihre Pollen entweder durch Insekten oder den Wind. Für den Allergiker sind insektenbestäubende Pflanzen verträglicher, da deren Pollen relativ schwer und klebrig sind und in geringerer Anzahl produziert werden. Windbestäuber stoßen demgegenüber sehr große Mengen an Pollen aus, um die hohen Streuverluste durch die willkürliche Windverteilung auszugleichen. So setzt eine einzige Roggenähre mehr als 4 Millionen Pollenkörner frei. Solche allergieauslösenden Pollen (Allergene) sind sehr klein und durch ihr geringes Gewicht besonders flugfähig - manche können bis zu 300 Kilometer weit durch die Luft treiben.
Bereits wenige Pollenkörner reichen aus, um bei einem Allergiker teils heftige Reaktion des Immunsystems auszulösen. Nach dem Erstkontakt mit dem betreffenden Allergen werden beim nächsten Kontakt Histamine im Körper freigesetzt, die zu einer Abwehrreaktion führen. Betroffen sind vornehmlich diejenigen Körperstellen, auf welche die Pollen direkt treffen - also die Bindehaut der Augen und die Schleimhaut der Nase. Dies führt zu Reizungen oder Anschwellen der Schleimhäute, Tränenfluss, Fließschnupfen und Niesattacken.
Allergien gegen Pollen sind sehr häufig und können zudem weitere Allergien nach sich ziehen (atopischer Marsch). Nahezu jeder 4. bis 5. Erwachsene leidet unter Heuschnupfen. Oft kommt es nach Jahren - vor allem wenn keine angemessene Behandlung erfolgt - zu einem allergischen Asthma. Laut Weißbuch Allergie 2004 entwickelt sich bei 30% der Patienten innerhalb von 10 Jahren ein Asthma bronchiale.
Hier finden Sie weitere Informationen zu:
Im Fokus
Was tun bei Fieber?
|
Vorsicht bei Herzstolpern nach Erkältung
|
Den Blutdruck korrekt messen
|
Herzrhythmusstörungen können vielfältig sein
|
Was Sie über Grippe wissen sollten
|
Pseudoallergien durch Zusatzstoffe in der Nahrung
|
Abnehmen kann ansteckend sein
|
Joggen verbessert Durchblutung der Beine
|
Gesund essen statt Diäten
|



Leichtes Fieber muss nicht gesenkt werden, denn eine erhöhte Körpertem- peratur hilft dem Körper, Krankheitserreger zu bekämpfen.
Treten nach einem bereits überstanden geglaubten grippalen Infekt Atemnot und Herzrhythmusstörungen auf, so kann die Ursache eine nicht ungefährliche Entzündung des Herzmuskels sein...
Für eine korrekte Messung des Blutdrucks zu Hause mit einem Messgerät für das Handgelenk gibt es einige Regeln zu beachten...
Stolpern des Herzschlags oder Herzrasen haben auch gesunde Menschen gelegentlich. Bei längeren Beschwerden sollte man jedoch zum Arzt gehen...
Hier finden Sie Infos zu Ansteckung, Symptomen, Vorsorge und Impfung...
Zusätze zur Haltbar-machung und Färbung in industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln können Reizungen des Mundraums oder des Magen-Darm-Traktes bewirken...
Eine neue Studie zeigt: Bei einer Diät verliert oft auch der Partner Gewicht...
Laufband-Training weitet die Blutgefäße und hilft gegen Schmerzen bei Durchblutungsstörungen...
Ungesättigte Fettsäuren können vor Übergewicht, Diabetes und zu hohem Blutdruck schützen...