Basis-Therapie (Rheumatoide Arthritis)

Durch eine Basistherapie soll das Fortschreiten der Entzündung und die Zerstörung der Gelenke bei Rheumatoider Arthritis unterbrochen werden. Die Arzneistoffe werden auch als DMARDs (disease-modifying anti-rheumatic drugs) bezeichnet. Bei einigen Wirkstoffen, die zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis eingesetzt werden, handelt es sich um Immunsuppressiva.

Üblicher Weise folgt eine Rheuma-Therapie einem Stufenschema: Das am häufigsten eingesetzte Basis-Medikament ist Methotrexat. Sollte dieses nicht ausreichend wirken, kann ein Rheumatologe ein zweites Basis-Medikament mit Metho­trexat kombinieren oder auch anstelle von Methotrexat ein anderes verschreiben. Sobald die Beschwerden zurückgehen, kann er das zusätzliche Medikament wieder absetzen. Bei Bedarf kann er die Therapie auch auf so genannte Biologika umstellen.

Wirkstoffe für eine Monotherapie von A-Z

  • Antimalariamittel: Chloroquin und Hydroxychlorquin
  • Auranofin
  • Azathioprin
  • Cyclosporin A
  • Leflunomid
  • Methotrexat
  • Natriumaurothiomalat
  • Penicillamin
  • Sulfasalazin

Kombinationstherapie

  • zwei und mehr DMARDs
  • Methotrexat & Cyclosporin A
  • Methotrexat & Leflunomid
  • Methotrexat & Sulfasalzin
  • Methotrexat & Hydroxychloroquin & Sulfasalazin
  • zwei und mehr DMARDs & Glucocorticoid
  • ein und mehr DMARDs & Biologicum
  • Methotrexat & Abatacept
  • Methotrexat & Adalimumab
  • Methotrexat & Ethernacept
  • Methotrexat & Infliximab
  • Methotrexat & Rituximab

 

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