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Blutbild - Erklärung

D-Dimere


Warum wird der D-Dimer-Wert gemessen?

D-Dimere sind Spaltprodukte von Fibrin, einem wichtigen Eiweiß zur Blutgerinnung. Wird ein Blutgerinnsel aufgelöst, wird Fibrin gespalten. Die D-Dimere entstehen, wenn im Körper  Blutgerinnsel wieder aufgelöst werden.

D-Dimere werden bei Verdacht auf eine Lungenembolie, eine übermäßige Blutgerinnung (disseminierte intravasale Gerinnung) oder einer Beinvenenthrombose bestimmt. Sie liefern wichtige Hinweise darauf, ob sich im Körper Blutgerinnsel gebildet haben.

 

Welchen D-Dimer-Wert sollten Männer aufweisen?

Untergrenze: 20 Mikrogramm pro Liter (µg/l)
Obergrenze: 400 Mikrogramm pro Liter (µg/l)

 

Welchen D-Dimer-Wert sollten Frauen aufweisen?

Untergrenze: 20 Mikrogramm pro Liter (µg/l)
Obergrenze: 400 Mikrogramm pro Liter (µg/l)

 

Was bedeuten zu niedrige Werte?

Zu niedrige D-Dimer-Werte haben keine klinische Bedeutung.

 

Was bedeuten zu hohe Werte?

Zu hohe D-Dimer-Werte können auf eine Beinvenenthrombose, Lungenembolie, übermäßige Blutgerinnung (disseminierte intravasale Gerinnung), bösartige Tumore, Leukämien oder eine schwere Leberzirrhose hindeuten. Auch bei einer Behandlung mit Medikamenten, die Blutgerinnsel auflösen sollen, nach Operationen oder in der Schwangerschaft kann der D-Dimer-Wert erhöht sein.

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