
Akute periphere arterielle Verschlusskrankheit
Was ist eine akute periphere Verschlusskrankheit - PAVK?
Eine (AVK) entsteht durch den plötzlichen Verschluss der Aorta oder einer arm- oder beinversorgenden Arterie. Ist eine herzferne (periphere) Arterie in Armen oder Beinen betroffen, spricht man von einer akuten peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK).
Eine Arteriosklerose ist eine wichtige Ursache für einen Arterienverschluss. Dabei werden Arterien durch Ablagerungen verengt und letztendlich blockiert. Die betroffenen Arterien können dadurch bestimmte Körperregionen nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Mit fortschreitendem Krankheitsstadium entstehen schlecht heilende Wunden und Geschwüre und das betroffene Gewebe kann absterben.
Die akute periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) tritt meist in einer Extremität (Arm oder Bein) auf - seltener in beiden Armen oder Beinen gleichzeitig. Die Beine sind häufiger betroffen als die Arme. Ein akuter Arterienverschluss äußert sich durch plötzliche heftige Schmerzen in den Gliedmaßen, Blässe und Kältegefühl. In der betroffenen Extremität können keine Arterienpulse gefühlt werden. Dauert der plötzliche Arterienverschluss länger als 12 Stunden wird der Körperteil gefühllos. Sind die Beckenarterien blockiert, kann auch ein Schockzustand auftreten.
Ohne rechtzeitige Behandlung droht je nach Ausmaß der Mangeldurchblutung eine Amputation des betroffenen Körperteils.


