Partielle Thromboplastinzeit

Warum wird die partielle Thromboplastinzeit gemessen?

Mit der partiellen Thromboplastinzeit (PTT) wird getestet, wie gut ein Teil der Blutgerinnung funktioniert, der so genannte intrinsische Teil oder endogene Teil. Die PTT ist ein wichtiger Kontrollwert bei einer Therapie mit Heparin oder einer Behandlung mit Blutgerinnsel-auflösenden Medikamenten (Thrombolyse) und dient dazu, Gerinnungsstörungen zu erkennen. Der Test wird routinemäßig vor Operationen durchgeführt, um zu kontrollieren, ob die Blutgerinnung in Ordnung ist.

 

Welche partielle Thromboplastinzeit sollten Männer aufweisen?

Untergrenze: 26 Sekunden
Obergrenze: 36 Sekunden

 

Welche partielle Thromboplastinzeit sollten Frauen aufweisen?

Untergrenze: 26 Sekunden
Obergrenze: 36 Sekunden

 

Was bedeuten zu niedrige Werte?

Die partielle Thromboplastinzeit kann in der Schwangerschaft und durch die Einnahme der „Pille" sowie nach Operationen erniedrigt sein.

 

Was bedeuten zu hohe Werte?

Eine zu hohe partielle Thromboplastinzeit kann auf eine Störung der Blutgerinnung hindeuten (Hämophilie, von-Willebrand-Syndrom, Verbrauchskoagulopathie). Auch bein einer Behandlung mit Heparin kann die PTT erhöht sein.

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