
Nierenkrebs - Nierenkarzinom
Was ist Nierenkrebs?
Das Nierenkarzinom oder Nierenzellkarzinom ist die häufigste bösartige Tumorerkrankung der Niere. Man spricht auch vom Grawitz-Tumor oder Hypernephrom. Über 90% aller Nierentumoren sind Nierenzellkarzinome. Sie bilden sich aus den Zellen der Harnkanälchen meist im äußeren Teil der Niere, der Nierenrinde. Andere Krebsformen der Nieren sind Tumoren des Bindegewebes (Sarkome) und Mischformen aus Nierekarzinom und Sarkom.
Rund 2% aller bösartigen Tumoren sind Nierenzellkarzinome. In Deutschland erkranken jährlich etwa 14.000 Menschen an dieser Krebsform. Das Nierenzellkarzinom tritt meist im Alter zwischen 60 und 70 Jahren auf. Männer sind 1,5-mal häufiger betroffen als Frauen.
Im frühen Stadium des Nierenkarzinoms zeigen sich meist keine Symptome. Erste Krankheitszeichen können Blut im Urin oder Schmerzen in der Lendengegend sein. Die meisten Nierentumoren werden heutzutage bei Ultraschall-Routineuntersuchungen entdeckt.
Wenn ein Nierenkarzinom im Frühstadium erkannt wird, bestehen gute Chancen auf eine vollständige Heilung.
Zum Thema
- Was ist Nierenkrebs?
- Ursachen von Nierenkrebs
- Risikofaktoren bei Nierenkrebs
- Erste Anzeichen bei Nierenkrebs
- Symptome bei Nierenkrebs
- Untersuchungen & Diagnose
- Behandlung bei Nierenkrebs
- Nachsorge bei Nierenkrebs
- Prognose & Verlauf
- Vorsorge & Schutz
- Informationen für Angehörige
- Wichtige Adressen
- Bücher zum Thema


